Wer einen Videoturm mieten möchte, fragt zuerst nach dem Preis. Eine pauschale Zahl hilft aber wenig, denn der Monatspreis hängt von wenigen, gut planbaren Faktoren ab. Hier erfahren Sie, welche das sind und wie Sie sparen.
Laufzeit: der größte Hebel
Je länger Sie mieten, desto günstiger wird der Monat. Lieferung, Aufbau und Einrichtung fallen nur einmal an und verteilen sich bei längerer Laufzeit auf mehr Monate. Für eine Baustelle mit einem Jahr Bauzeit ist der Monatspreis deutlich niedriger als für einen Einsatz über sechs Wochen.
Modell und Ausstattung
Ein Videoturm mit zwei Schwenkkameras kostet anders als ein Turm mit vier Kameras oder einer Wärmebildkamera. Entscheidend ist, was Ihre Fläche braucht: Für eine Zufahrt reicht oft ein Kompaktsystem, für eine große Baustelle ist ein Turm mit Zoom sinnvoll.
Stromversorgung
Gibt es Baustrom, genügt ein Turm mit 230-Volt-Anschluss. Ohne Strom braucht es ein autarkes System mit Solar und Brennstoffzelle. Das ist technisch aufwendiger, spart Ihnen aber den Baustromanschluss und Kabel über die Fläche.
Leitstelle und Intervention
Ein Turm, der nur aufzeichnet, verhindert wenig. Erst die Aufschaltung auf eine Leitstelle, die jeden Alarm prüft und eingreift, macht aus der Kamera einen Schutz. Fragen Sie deshalb immer, was im Preis enthalten ist: nur das Gerät oder die ganze Kette bis zur Intervention.
Was im Mietpreis enthalten sein sollte
Achten Sie auf Lieferung, Aufbau, Einrichtung der Erkennungszonen, Mobilfunk, App-Zugang, Wartung, Störungsdienst und Abbau. Versteckte Posten wie Anfahrtspauschalen für jede Störung machen ein günstiges Angebot schnell teuer.
Videoturm oder Wachmann?
Ein Wachmann kostet für jede Stunde. Gerade bei langen Nächten und Wochenenden ist ein Videoturm mit Leitstelle meist deutlich günstiger. Viele Kunden kombinieren beides: Technik für die Fläche, Intervention nur bei echtem Alarm.
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